Moshé Feldenkrais
(geboren 1904 in Russland, gestorben 1984 in Tel Aviv / Israel)
Im Alter von 14 Jahren wanderte Moshé Feldenkrais zum Aufbau des Landes nach Palästina aus. 1928 ging er nach Paris um dort ein Ingenieurstudium in Maschinenbau und Elektrotechnik zu absolvieren. Er erhielt einen Doktortitel in angewandter Physik und arbeitete mit Frederic Joliot-Curie in der Atomforschung zusammen.
In Paris gründete Feldenkrais den ersten Judo-Club Frankreichs. Er erhielt als erster Europäer den schwarzen Gürtel zweiten Grades, unterrichtete Judo und schrieb Bücher über die Kunst des Judos.
Im zweiten Weltkrieg musste Feldenkrais nach England flüchten und arbeitete in der U-Boot-Ortungs-Forschung der Alliierten. In dieser Zeit verschlimmerte sich eine alte Knieverletzung wieder und ein chirurgischer Eingriff versprach wenig Erfolg. Dadurch begann Feldenkrais seine Körperbewegungen genau zu studieren und befasste sich intensiv mit der Erforschung menschlicher Verhaltensphysiologie und Bewegungsmechanik. Dies verhalf ihm, sich effizienter zu bewegen und ohne Schmerzen gehen zu können. Der Erfolg dieser "Selbsterziehung" führte zur Weiterentwicklung seiner Lernmethode.
1951 kehrte Moshé Feldenkrais nach Israel zurück und befasste sich dort mit dem Zusammenhang von Lernen, Bewegung und menschlicher Entwicklung.
Feldenkrais dehnte sein Interesse und seine Kontakte auf nahezu alle wissenschaftlichen Gebiete aus. Er stand in engem Austausch z. B. mit Milton Erickson (dem Begründer der Hypnotherapie), mit dem Musikwissenschaftler Heinrich Jacoby, mit dem Neurophysiologen Karl Pribram und der Anthropologin Margaret Mead. Zu seinen Schülern gehörten unter anderen Ben Gurion und Yehudi Menuhin.
Seine erste Ausbildungsgruppe für Feldenkrais-Pädagogen begann 1968 in Israel. In den USA folgten 1975 und 1980 zwei weitere Ausbildungen.
Moshé Feldenkrais
(geboren 1904 in Russland, gestorben 1984 in Tel Aviv / Israel)
Im Alter von 14 Jahren wanderte Moshé Feldenkrais zum Aufbau des Landes nach Palästina aus. 1928 ging er nach Paris um dort ein Ingenieurstudium in Maschinenbau und Elektrotechnik zu absolvieren. Er erhielt einen Doktortitel in angewandter Physik und arbeitete mit Frederic Joliot-Curie in der Atomforschung zusammen.
In Paris gründete Feldenkrais den ersten Judo-Club Frankreichs. Er erhielt als erster Europäer den schwarzen Gürtel zweiten Grades, unterrichtete Judo und schrieb Bücher über die Kunst des Judos.
Im zweiten Weltkrieg musste Feldenkrais nach England flüchten und arbeitete in der U-Boot-Ortungs-Forschung der Alliierten. In dieser Zeit verschlimmerte sich eine alte Knieverletzung wieder und ein chirurgischer Eingriff versprach wenig Erfolg. Dadurch begann Feldenkrais seine Körperbewegungen genau zu studieren und befasste sich intensiv mit der Erforschung menschlicher Verhaltensphysiologie und Bewegungsmechanik. Dies verhalf ihm, sich effizienter zu bewegen und ohne Schmerzen gehen zu können. Der Erfolg dieser "Selbsterziehung" führte zur Weiterentwicklung seiner Lernmethode.
1951 kehrte Moshé Feldenkrais nach Israel zurück und befasste sich dort mit dem Zusammenhang von Lernen, Bewegung und menschlicher Entwicklung.
Feldenkrais dehnte sein Interesse und seine Kontakte auf nahezu alle wissenschaftlichen Gebiete aus. Er stand in engem Austausch z. B. mit Milton Erickson (dem Begründer der Hypnotherapie), mit dem Musikwissenschaftler Heinrich Jacoby, mit dem Neurophysiologen Karl Pribram und der Anthropologin Margaret Mead. Zu seinen Schülern gehörten unter anderen Ben Gurion und Yehudi Menuhin.
Seine erste Ausbildungsgruppe für Feldenkrais-Pädagogen begann 1968 in Israel. In den USA folgten 1975 und 1980 zwei weitere Ausbildungen.